Cilantro - Essenz
aus jungen Korianderpflanzen
Cilantro ist die spanische Bezeichnung für Koriander, welches reich ist an ätherischem Öl. Das Kraut wird traditionell in vielen Kulturkreisen von Mittelamerika bis China zur Verdauungsförderung und Darmpflege den Mahlzeiten zugegeben. Auf die Verwendung in der chinesischen Küche ist auch die Bezeichnung "Chinesische Petersilie" zurückzuführen. Cilantro eignet sich darüber hinaus erfahrungsgemäß zur Unterstützung von Reinigungsprogrammen.
Korianderkraut mobilisiert Schwermetalle, insbesondere Quecksilber, aus ihren Depots im Gewebe, so dass sie einer Ausscheidung zugänglich werden,. Die Anwendung von Cilantro stellt die einzige bekannte Methode dar, Gehirn und Nervengewebe von Quecksilber zu entgiften (zur Ergänzung einer Ausleitungstherapie mit Chlorella Mikroalgen). Alle anderen Mittel, die zur Mobilisierung von Quecksilber angewandt werden, wie z. B. DMPS, DMSA, und D-Penicillamin können die Blut-Hirn-Schranke nicht oder nicht ausreichend überwinden. Nach Ausleiten von Quecksilber werden durch Cilantro auch alle anderen Schwermetalle mobilisiert.
Botanisches
Koriander (Coriandrum sativum) gehört zu den Doldenblütengewächsen (Apiaceae).
Wegen der (rein optischen!) Ähnlichkeit zu Petersilie findet man in Rezepten für Koriandergrün bisweilen Namen wie "indische Petersilie“ oder "chinesische Petersilie“. Das Kraut ist reich an Vitamins A und C, außerdem enthält es Eisen und Calcium.
Die Vermehrung geschieht durch die Saat.

Cilantro (Korianderkraut)
In der Küche
Bezugsquellen - Pflanzen bekommt man mit etwas Glück in Gärtnereien oder in den Gartenabteilungen von Baumärkten. Nicht mit Petersilie verwechseln - am besten ein Blatt zerreiben und dran schnupppern. Oder man zieht die Pflanzen selbst (Gartenaussaat oder Topf auf der Fensterbank, siehe unten), Saat dazu bekommen Sie im Pepperworld Hot Shop (Shop-Info dazu).
Koriandergewürz - Läßt man das Kraut blühen, bekommt man wenig später Dolden mit jeder Menge Korianderfrüchten, die zunächst grün sind, und die man am besten an der Pflanze trocknen läßt. Gut getrocknet, bewahrt man sie wie andere Gewürze trocken, kühl und lichtgeschützt auf. Kurz vor der Verwendung erhitzt man die Körner trocken in einer Pfanne, dann entfalten sich die ätherischen Öle am besten (nicht zu lange oder zu stark erhitzen). Anschließend im Mörser zerstoßen oder in einer elekrischen (für Gewürze reservierten) Kafeemühle mahlen.
Cilantro (Koriander-Kraut) - Leider lassen sich Cilantro-Blätter sich nicht ohne erheblichen Aromaverlust trocknen. Entgegen der landläufigen Meinung lassen sie sich jedoch gut einfrieren. Wir hacken das Kraut und frieren es portionsweise in Eiswürfelformen ein, das Ganze kommt in einen dicken wiederverschleßbaren Gefrierbeutel. Selbst nach einem Jahr war das typische Aroma noch gut ausgeprägt.
Cilantro ist als Zutat in verschiedenen Fertigprodukten zu finden, zum Beispiel in Dave's Insanity Salsa, Pain is Good Sauce #112 (Jalapeno Harissa) und Screaming Sphincter Salsa.
Zusammen mit Chilis und Limettensaft bildet das Cilantro-Kraut in der mexikanischen und asiatischen Küche eine Art magisches Trio, welches das Aroma von Seafood, Salaten und Salsa hebt. Bei letzterer spielt es keine Rolle, ob sie auf Tomaten basiert, auf Bohnen oder auf Früchten wie Pfirsich, Ananas oder Mango.
In fruchtigen Salsas aber auch in der asiatischen Küche harmoniert Cilantro bestens mit frischer Ingwerwurzel.
Ein Klacks Sour Cream gemischt mit frischen gehackten Cilantroblättern gibt Chili con Carne den richtigen Pfiff.Auch machen sie sich gut statt Peppersilie in pikanten Suppen (umgekehrt läßt sich Cilantro nur selten durch Petersilie ersetzen).
Beim Kochen sollten die Blätter stets in letzter Minute zugegeben werden, damit Farbe und Aroma erhalten bleiben. Koriandersaat hingegen entfaltet ihr Aroma erst richtig durch das trockene Erhitzen in der Pfanne.